Wir sind eine Schule –  trotz zwei Standorten! Das WIR SIND EINE SCHULE und verschiedene soziale Kompetenzen fördern wir mit dem Partnerschaftprojekt.

Wie es dazu kam

Da das Partnerklassenprojekt  zwischen Grund-und Gemeinschaftsschulklassen in der Woche der Toleranz und Menschlichkeit 2018 sehr gut angenommen wurde, hat die Lehrerkonferenz sich dafür ausgesprochen, ein Partnerklassenprojekt  weiterzuführen. Jeder Klasse aus dem Grundschulbereich wird eine Klasse aus der Gemeinschaftsschule zugelost, dann kann es losgehen: Jede Klasse plant für / mit der Partnerklasse eine schöne Aktion, die im Laufe des Schuljahres durchgeführt werden soll.

Was haben die SchülerInnen davon

Wer sind wir? Was können wir gut als Team? – Bewusstmachung der eigenen Identität

Was mögen die anderen?- Förderung von Empathie

Was benötigen wir für unsere Aktion?- Organisation, Partizipation, Verantwortung, Teamarbeit, praktisches Handeln

Wie ist die Aktion gelaufen/angekommen?- Förderung der Kritikfähigkeit, Selbstbewusstsein, Evaluation

Was hat das Kollegium davon?

Wir lernen uns besser kennen und arbeiten miteinander, auch wenn wir an unterschiedlichen Standorten unterrichten.

Wir lernen die Lerngruppen der anderen Schulform kennen. (Stichwort: Übergänge von GS nach Sek I)

Wir schätzen und respektieren die Arbeit der anderen KollegInnen, weil wir ,,live“ dabei sind.

Organisation

Schulsozialarbeit lost Partnerklassen Ende des Schuljahres aus, so dass die Klassen zu Beginn des Schuljahres feststehen. (Vorteil: neue erste/fünfte Klasse können schon in der ersten Woche von ihren Partnerklassen überrascht werden)

empfohlener Zeitrahmen

  • Bis zu den Herbstferien ist in den Klassenratstunden eine Vorstellung für die Partnerklasse erarbeitet worden.
  • Die Klassen verabreden sich möglichst zu zwei gemeinsamen Aktionen* innerhalb des Schuljahres. Wer mag, teilt seine Ideen und Erfahrungen mit und inspiriert dadurch die anderen.
  • Vier Wochen vor Schuljahresende gibt es eine Präsentation in irgendeiner Art, in der Fotos, Berichte, Produkte von den gemeinsamen Aktionen miteinander geteilt werden. Das bedeutet, dass die gemeinsamen Aktionen dokumentiert werden sollte, am besten durch die SchülerInnen (Klassentagebuch, Berichte, Fotos, Zeichnungen etc.)

*Aktionen können sehr vielfältig sein, hier einige Idee:

  • Willkommensgeschenk (z.B. wenn man eine 1.oder 5. Klasse als Partnerklasse hat)
  • gemeinsames Adventsfrühstück/ Herbstfrühstück/ Osterfrühstück am Tag vor den jeweiligen Ferien
  • Kekse mit- oder füreinander backen
  • Ostereiersuche auf dem Spielplatz
  • Einladung in die Klassenratsstunde
  • Mutmacher für Klassenarbeiten basteln und übergeben
  • Aufbau von Brieffreundschaften (prima Schreibanlass)
  • Besuch d. Bauspielplatzes, Museum, Strand
  • Brettspiele spielen
  • voneinander Pausenspiele lernen
  • Wir erzählen von unserer Klassenfahrt (prima Präsentationsübung)
  • eigene Gedichte und Geschichten vortragen
  • u.v.m., was unsere SchülerInnen bewegt…

(Text: Simone Becker)

Als Schule gegen Rassismus-Schule mit Courage bemüht sich die Gotthard-Kühl-Schule, unter den Schülerinnen und Schülern Toleranz und Menschlichkeit zu fördern. Dafür gibt es unterschiedliche Projekte, wie zum Beispiel die Konfliktlotsen-Ausbildung ab Klasse 3, ein Schulartübergreifendes Partnerklassenprojekt und den Klassenrat in allen Jahrgängen.

Für diese Bemühungen wurde die Gotthard-Kühl-Schule vom Ambassador Club Deutschland, auf Vorschlag des Ambassador Clubs Concordia e.V. Lübeck, mit dem diesjährigen Toleranzpreis ausgezeichnet. Die Auszeichnung fand am 16. September in der Gotthard-Kühl-Schule statt.

Der mit 3000 Euro datierte Preis wurde vom Präsidenten des Ambassodor-Clubs Deutschland, Albert Dittmar, dem Kanzler Hein Wilken und der Vizepräsidentin und Patin der Gotthard-Kühl-Schule, Nil Gersdorf übergeben.

Als sichtbares Symbol für diesen Preis erhielt die Schule eine, von dem Düsseldorfer Juwelier Rehm eigens für diesen Zweck angefertigte, gläserne Weltkugel, in deren Sockel die Leitidee der Schule eingraviert ist: Eine Schule für alle zum Leben und Lernen. Das Preisgeld wird für weitere Projekte zur Förderung von Toleranz und Menschlichkeit eingesetzt werden.